Clio 2.0 ist auch sozialmedial aktiv: Auf Instagram finden Sie den Account @clio_2punkt0 mit dem Namen Mainz Media & History Lab unter https://www.instagram.com/clio_2punkt0/?hl=de. Unseren Twitter-Account finden Sie unter: https://twitter.com/clio_2punkt0. Dieser Account ruht ab sofort. Möglich ist auch, unserem Mastodon-Account zu folgen: https://zirk.us/@clio_2punkt0. Unsere neueste Errungenschaft ist ein Bluesky-Account, den Sie hier finden: https://bsky.app/profile/clio2punkt0.bsky.social.   ...

Das vom Arbeitsbereich Zeitgeschichte am Historischen Seminar der JGU (⇒ https://zeitgeschichte.uni-mainz.de/) verantwortete Projekt „Neustadt an der Weinstraße und der Nationalsozialismus“ ist außergewöhnlich. Es erprobt ein innovatives historiografisches Modell, das traditionelle Herangehensweisen mit den Anforderungen des 21. Jahrhunderts in Einklang zu bringen versucht. Deshalb ist es mehrdimensional angelegt. Seit Dezember 2017 wurde mehr als zwei Jahre lang europaweit geforscht und dann zunächst in Anlehnung an die aktuelle Volksgemeinschaftsforschung ein wissenschaftliches Buch verfasst. Darauf aufbauend wurde eine Ausstellung konzipiert, die vom 12. Dezember 2020 bis 31. Januar 2021 in der Villa Böhm in Neustadt aufgebaut ist (derzeit pandemiebedingt allerdings geschlossen) und schließlich eine multimediale Homepage erstellt. Letztere bietet eine einmalige Zusammenschau der digitalisierten Ausstellung sowie eines Lexikons, eines Zeitzeug*innenarchivs und eines Schulbuches zur Neustadter NS-Geschichte. ...

In diesem Podcast diskutieren Katherina Handschuh, Johannes Maiterth und Sarah Marie Streit die Rolle, die Experten im Umgang mit der Pandemie zukam. Wer galt als Experte, wer wäre gerne als Experte angesehen worden? Welche Rolle und Aufgabe schrieb man Experten in dieser Pandemie zu? ...

09.12.2020: #cliozweipunktnull

Die Plattform Clio Zweipunktnull reagiert auf die digital transformierten Lebens- und Alltagswelten, in denen sich auch die Geschichtswissenschaft bewegt und aus denen heraus sie zunehmend herausgefordert wird: Das betrifft zum einen Fragen der akademischen Lehre und Vermittlung, etwa wenn die Geschichtswissenschaft als sehr stark textbasierte Fachdisziplin (sowohl auf der Ebene der Quellen als auch auf der Ebene der Darstellungen) mit Studierenden arbeitet, deren Lernerfahrung und Lernverhalten in hohem Maße von audiovisuellen Medien (z.B. social media, YouTube) geprägt ist. Es betrifft aber auch die Forschung, die sich zunehmend mit der Erwartung und Notwendigkeit konfrontiert sieht, ihre Arbeit digital zu begleiten – fachspezifisch etwa in Form von digitalen Quelleneditionen, Forschungsplattformen und reflexiven methodischen Diskussionen über die Chancen und Probleme der digital humanities. Nicht zuletzt berührt es ein drittes Feld, das auch eine Fachwissenschaft – neben den Feldern Forschung und Lehre – zunehmend in den Blick nehmen muss: das Feld der Wissenschaftskommunikation und ...

Clio auf die Ohren – mit diesem Namen steigen wir im Wintersemester 2020-21 in ein neues, für uns ungewohntes Format ein. Das Historische Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zeichnet Podcasts auf. Die Ausgangsbedingungen sind alles andere als hilfreich: Aktuell dürfen wir uns nicht nebeneinander vor ein Mikrophon setzen, wir müssen vielmehr verschiedene technische Tools einsetzen, um Ihnen Podcasts anzubieten, die wenigstens in die Nähe dessen kommen, was Sie von diesem Medium zu Recht erwarten. Die Podcast-Reihe, die wir uns dafür vorgenommen haben, ist historischen Pandemien und Seuchen gewidmet. Das ist zugleich eine Trigger-Warnung: Wer von Ihnen im Laufe dieses Jahres traumatisierende Erfahrungen mit der Covid-19-Pandemie gemacht hat, der möchte sich die Reihe vielleicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht anhören; vielleicht aber auch gerade deshalb. Seuchen, Epidemien, Pandemien haben wir uns nicht deshalb vorgenommen, weil wir etwa die Hoffnung teilen, dass wir aus historischen Epidemien Entscheidendes für unsere eigenen Lösungsstrategien im Umgang ...

In dieser Folge sprechen wir mit Jan Kusber über die Moskauer Pestrevolte 1771. Es geht also um die Epidemie schlechthin: die Pest. Vor allem aber geht es um Katharina II., es geht um einen ermordeten Bischof, und es geht um Geschlechtskrankheiten und ihre Eindämmung - kurzum: Es geht um Herrschen im Russländischen Reich des 18. Jahrhunderts und die Herausforderungen einer in Europa ansonsten schon weitgehend überwundenen Epidemie. ...